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Gut verstaut, sicher ans Ziel

Den Innen- und Kofferraum richtig bepacken

Ob Urlaub, Umzug oder Großeinkauf: Um viel unterzubekommen wird jeder Winkel von Kofferraum und Innenraum genutzt. Was dabei teils zu kurz kommt, ist die Sicherung der Ladung. Und das, obwohl ungesicherte Gegenstände bei einer starken Bremsung zu echten Geschossen im Fahrzeuginnenraum werden.

Schon bei einem Frontalaufprall mit 50 km/h erreichen sie das bis zu 50-fache ihres Gewichts. Beispiel Kühlbox: Bei langen Fahrten im Sommer ist die Mitnahme, vor allem bei Kindern an Bord, anzuraten. Eine Kühlbox im Auto muss aber gut gesichert sein. Ihr Gewicht von zehn Kilo knallt bei einem Aufprall mit bis zu einer halben Tonne nach vorne. Am besten hinter dem Beifahrersitz am Boden einklemmen oder thermoelektrische Kühlboxen im Kofferraum anschließen und gut sichern.

Was für eine sichere Beladung noch zu beachten ist, hier in Kürze:

Kofferraum: Hier gilt die Regel: unten schwer, oben leicht. Schweres also möglichst direkt an die Rücksitzlehne schieben, leichte Gegenstände oben verstauen. Dazwischen eignen sich kleinere Gepäckstücke, Jacken oder Schuhe, um die Ladung gut zu verkeilen. Im Anschluss unbedingt die Kofferraumabdeckung zuziehen.

Trennnetze oder Spanngurte: Ragt der Kofferraum-Inhalt über die Sitzhöhe hinaus, sorgen hochgezogene Netze und Trenngitter dafür, dass sich die Ladung bei einer starken Bremsung nicht verselbständigt. Bei vielen Einzelteilen im Kofferraum ist es sinnvoll, die Ladung zusätzlich mit einer Decke abzudecken und diagonal mit Zurrgurten in den Ösen am Ladeboden zu sichern.

Getränke im Innenraum: Benutzen Sie keine Glasflaschen im Innenraum, denn bei einem Unfall können die scharfkantigen Splitter zu Verletzungen führen. Getränkekisten mit Plastikflaschen lassen sich aber prima hinter dem Beifahrersitz verstauen, wenn hier keine ellenlagen Beine eingequetscht werden.

Außenbeladung: Sportgeräte wie Fahrräder, Surfboards oder auch Skier bzw. Snowboards gehören auf das dafür vorgesehene Dach- oder Heckträgersystem oder in die Dachbox. Hier sind die Befestigungs- und Ladevorgaben von Hersteller und Autotyp zu beachten.

Übrigens: Wer sein Auto überlädt, riskiert nicht nur ein Bußgeld, sondern auch die Sicherheit des Fahrzeugs. Ein Blick in den Fahrzeugschein informiert über das zulässige Gesamtgewicht.